Der ortsansässige Künstler Gerhard Fassel griff diesen Gedanken auf und entwickelte ein Konzept einer Skulptur, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet.
Aus Aluminium und Edelstahl gefertigt, entsteht eine vielschichtige Erinnerungsgestalt: Schienen führen auf ein quadratisches Fundament zu, ein würfelförmiger Körper steht sinnbildlich für das frühere Fabriksgebäude. Profile, Träger und technische Elemente wie Zahnräder, Riemenscheiben und Antriebsräder erinnern an die Arbeitsabläufe der Spinnerei und an die Kraft, die einst alles in Bewegung setzte.
Im Zentrum des Kunstwerks finden sich abstrahierte Fasern und Fäden – gebogene und gedrehte Aluminiumrohre, die sich wie ein verschlungenes Band durch das Objekt ziehen. Sie stehen für Ursprung und Ergebnis der Arbeit, für Produktion und Weiterverarbeitung, aber auch für die Lebenswege der Menschen, die hier tätig waren.
So verdichtet die Skulptur die Spinnereigeschichte zu einem sichtbaren Zeichen von Arbeit, Wandel und Fortschritt und schlägt zugleich eine Brücke in die Zukunft des neuen Wirtschaftsstandorts.
Die Skulptur wird auf einer ca. 2,4 m hohen Basis stehen und an der höchsten Stelle über sieben Meter messen. Eine imposante Hommage an die industrielle Geschichte unserer Großgemeinde, die mit viel Feingefühl eine Brücke in die Gegenwart schlägt.
Die Fertigstellung und Präsentation im Kreisverkehr ist für Juni 2026 vorgesehen. Der genaue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
„Damals“ Objekt für den Betriebsring-Kreisverkehr des Pottendorfer Künstler Gerhard Fassel.