Nach fast 13-jähriger Tätigkeit im Gemeinderat, davon über fünf Jahre als geschäftsführende Gemeinderätin und über sieben Jahre als Vorsitzende des Schul- und Kindergartenausschusses hat sich Alexandra Tuma-Kubysta aus gesundheitlichen Gründen entschieden ihr Gemeinderatsmandat zurückzulegen. Auch wenn mich diese Entscheidung schmerzt, da Alexandras Engagement eine große Unterstützung war, habe ich vollstes Verständnis dafür, dass nun ihre Gesundheit an erster Stelle steht!
Am 30. September wurde Andreas Fried als neuer Gemeinderat angelobt, womit der Gemeinderat wieder vollzählig ist. Er wird sich besonders in den Ausschüssen für Schulen / Kinderbetreuung / Bildung sowie Soziales / öffentliche Ordnung engagieren
Sind zu Jahresbeginn die Netzkosten für die Gasnetze schon um rund 17 % gestiegen, wurde bekannt, dass die Gasnetzkosten im kommenden Jahr wieder um rund 18 % steigen sollen. In unserer Großgemeinde sind davon viele Haushalte betroffen, da bei uns Ende der 1980-ziger / Anfang der 1990-ziger Jahre Gasleitungen verlegt und viele Haushalte angeschlossen wurden.
Abgesehen von der CO2-Bepreisung und der Abhängigkeit von Gasimporten und dem damit einhergehenden Anstieg des Gaspreises, steht Gas nicht unbegrenzt zur Verfügung. Deshalb wurden in den letzten 15 Jahren fast keine neuen Gasheizungen mehr in Betrieb genommen, sondern auf alternative Heizungsmöglichkeiten (Wasser-Wasser-Wärmepumpen, Luft-Wasser-Wärmepumpen, Geothermie usw.) umgestellt.
Da es aber nicht überall möglich ist auf vor allem umweltfreundliche Heizsysteme umzustellen, muss man sich Gedanken über andere Wärmeversorgungsmöglichkeiten machen.
Als Gemeinde haben wir uns diesem Thema schon vor längerer Zeit angenommen, weil auch wir einige Gebäude (Schulzentrum ALT, Schulzentrum NEU, Feuerwehrhäuser, teilweise der Bauhof, Alte Spinnerei) mit großem Heizbedarf haben, die wesentlich kosteneffizienter und umweltfreundlicher betrieben werden sollen. Aber auch Betreiber:innen einiger externer Gebäude (Pflege- und Betreuungszentrum, Mehrfamilienwohnhäuser) sind an uns herangetreten, ob wir nicht ein Fernheizwerk errichten lassen möchten.
- Sprich, wir als Gemeinde geben vor, welche Einrichtungen im ersten Schritt versorgt werden sollen und an welchem Standort ein Fernheizwerk möglich ist.
- Das Projekt wird dann ausgeschrieben und von einem Anbieter errichtet und betrieben.
Um auch zu sehen, wie solche Fernheizwerke in unterschiedlichen Dimensionen arbeiten und worauf man bei der Standortwahl und sonst noch achten muss, haben einige Mitglieder aller Fraktionen des Gemeinderates gemeinsam mit anderen Mitgliedern der Kleinregion unterschiedliche Fernheizwerke besichtigt.
Diese Erfahrungswerte werden wir in einem weiteren Meinungsbildungsprozess, in den auch die Gemeindebevölkerung eingebunden sein wird, in den nächsten Wochen im Umweltausschuss diskutieren und weitere Vorgangsweisen festlegen, um zukünftig auch Alternativen zu Gasheizungen anbieten zu können. Es wird auf jeden Fall ein längerer Prozess werden, solche Umstellungen sind nicht von heute auf morgen realisierbar, aber notwendig, um für die Zukunft gerüstet zu sein!
Hochwasserereignisse hat es immer schon gegeben. In den letzten Jahrzehnten aber wurden zahlreiche Maßnahmen ergriffen und in unserem Gemeindegebiet entlang der Leitha einige Hochwasserschutzmaßnahmen umgesetzt. Da die Projektvorstellung in Landegg schon vor einigen Jahren erfolgte und die Umsetzung einige Zeit in Anspruch genommen hat, findet am Mittwoch, dem 19. November um 18.30 Uhr im Hans-Kitzinger-Kommunikationszentrum Landegg ein interessanter Vortrag dazu statt.
In den kommenden Wochen wird der Großteil des Herbstlaubes von den Bäumen fallen und die Gärten „winterfit“ gemacht. Wie schon seit vielen Jahren gibt es im November (diesmal von 11. bis 15.) die Gratis-Grünschnittaktion im Sammelzentrum auf der Kläranlage.
Ebenfalls eine „traditionelle“ Aktion, nämlich die Sammlung für die Obdachlosenhilfe der Caritas „Gruft“, findet bei uns heuer von 24. bis 28. November statt.