So bleibt Ihr Zuhause für Ratten unattraktiv

Eine Nahaufnahme einer Ratte

Diese Tiere sind zwar Teil unseres Ökosystems, können sich jedoch bei günstigen Bedingungen rasch vermehren. Jeder Haushalt kann mit einem verantwortungsvoll geführten Kompost und einem sorgfältigen Umgang mit Lebensmittelresten dazu beitragen, dass sich unerwünschte Nager in unserer Großgemeinde nicht zu wohl fühlen. 

Mit einigen einfachen Regeln bleibt unser Kompost ein Gewinn für Garten und Umwelt, aber nicht für Ratten.

Das gehört auf den Kompost

Wichtig ist eine gute Mischung aus pflanzlichen, feuchten oder trockenen Materialien. So entsteht ein gesunder Verrottungsprozess, der unangenehme Gerüche verhindert.

  • Obst- und Gemüsereste
  • Kaffee- und Teesatz & Filter
  • Eierschalen
  • Verwelkte Blumen
  • Laub und Rasenschnitt
  • Strauch- und Heckenschnitt (gehäckselt)
  • Unkraut ohne Samen Fallobst in kleinen Mengen

Das gehört NICHT auf den Kompost

Diese Abfälle sollten über die Biotonne bzw. entsprechend den örtlichen Entsorgungsvorgaben entsorgt werden. Sie wirken wie eine Einladung auf Ratten:

  • Fleisch- und Wurstreste
  • Fisch und Meeresfrüchte
  • Knochen
  • Milchprodukte
  • Gekochte Speisen
  • Brot, Gebäck, Teigwaren
  • Speiseöle und Fette
  • Tierfutter
  • Katzenstreu & Haustierkot

So bleibt der Kompost für Ratten unattraktiv

Mit einigen vorbeugenden Maßnahmen lässt sich das Risiko deutlich reduzieren:

  • Küchenabfälle immer mit einer Schicht Laub, Erde oder Häckselgut abdecken.
  • Kompost regelmäßig umsetzen und belüften. Keine Essensreste offen liegen lassen.
  • Fallobst rasch aufsammeln.
  • Einen Komposter mit geschlossenem Deckel verwenden.
  • Den Boden des Komposters mit einem engmaschigen Drahtgitter sichern, damit sich Tiere nicht von unten eingraben können.
  • Die Umgebung sauber halten und keine Futterquellen schaffen.

Auch rund ums Haus aufmerksam sein

Ratten finden oft nicht nur am Kompost Nahrung. Deshalb sollten auch folgende Punkte beachtet werden:

  • Vogelfutter sparsam verwenden und Futterreste regelmäßig entfernen.
  • Tierfutter nicht über Nacht im Freien stehen lassen.
  • Mülltonnen stets geschlossen halten. Gartenhütten, Schuppen und Holzlager möglichst ordentlich halten.
  • Dichte Hecken oder Gestrüpp gelegentlich auslichten, damit keine geschützten Unterschlupfmöglichkeiten entstehen.

06.07.2026