Das zeigt die Restmüllanalyse 2025. Besonders ins Gewicht fallen biogene Abfälle: etwa 37 Kilogramm pro Person, davon rund 21 Kilogramm an eigentlich vermeidbaren Lebensmitteln. Auch etwa 38 Kilogramm Wertstoffe wie Kunststoff, Papier, Glas oder Metalle landen jährlich ungetrennt im Restmüll, obwohl sie recycelt werden könnten.
- Problematisch sind zudem falsch entsorgte Batterien und Elektrogeräte, die ein hohes Brandrisiko darstellen.
Positiv ist die Entwicklung bei Verpackungen: Die vereinheitlichte Sammlung („Ab ins Gelbe“) sorgt dafür, dass mehr Kunststoffverpackungen korrekt getrennt und recycelt werden – ihr Anteil im Restmüll sinkt.
Was gehört in den Restmüll?
Nur Abfälle, die nicht verwertet werden können, etwa: kalte Asche, Hygieneartikel (Binden, Taschentücher, Windeln), Klarsichthüllen, stark verschmutztes Papier, verschmutzte Folien, nicht mehr tragbare Schuhe, Zahnbürsten, Zigarettenstummel.
Fazit: Bewusste Abfalltrennung schützt Umwelt und Ressourcen – und der beste Müll ist jener, der gar nicht erst entsteht.