Das war los in den letzten Februar-Wochen

Wissenswertes vom Bürgermeister Thomas Sabbata-Valteiner

Faschingstreiben

Der Februar – in diesem Jahr mit 29 Kalendertagen – ist zu Ende und somit auch die Faschingszeit, in der es wieder viele Veranstaltungen über die, sofern wir Fotos und Berichte erhalten haben, berichten konnten. Ich möchte mich bei dieser Gelegenheit bei allen Vereinen und Personen bedanken, die aktiv etwas veranstaltet haben und auch bei jenen, die durch ihren Besuch diese Aktivitäten unterstützt haben. Es ist nicht selbstverständlich, wenn Brauchtum gelebt wird!


Startschuss für die Schlossinselführungen

Wie Sie auf unserem Cover der Gemeindezeitung sehen können, haben auch im Schlosspark wieder die Schlossinselführungen begonnen. Gleich bei der ersten Führung, am 18. Februar waren bei herrlichem Sonnenschein rund 100 Teilnehmer:innen, mit dabei. Das war der Auftakt für ein sehr veranstaltungsintensives Jahr in unserem schönen Park. Eine eigene Schlossparkzeitung, mit viel historischen Daten, aber auch allen geplanten Events für dieses Jahr erhalten Sie im März. Bleiben Sie gespannt, was unsere Chefredakteurin an Informationen für Sie zusammengetragen hat.


Physiofit: Psychotherapeuten eröffnen Praxis

Unser Gesundheitszentrum im ehem. Volksbankgebäude nimmt weiterhin Formen an. Nach der Eröffnung der Praxis von Dr. Heimo Bruhns öffnen ab März Anita und Tomáš Kozák ihre Physiofit-Praxis.

Frühjahrsputz der MG Pottendorf

Wie jeden Frühlingsbeginn darf ich Sie auch dieses Jahr einladen an unserer Aktion „Saubere Gemeinde“ teilzunehmen. Am Samstag, dem 23. März starten wir in allen vier Ortsteilen, um den Müll zu beseitigen, der achtlos weggeworfen wurde. Danke schon jetzt an alle, die mitmachen und denen unsere Umwelt ein echtes Anliegen ist!

Sperrmüllsammlung

Ebenso traditionell wird im Frühjahr die Sperrmüllabholung angeboten. In dieser Ausgabe finden Sie die Anmeldemöglichkeit. Nutzen Sie bei Bedarf diese kostenlose Aktion!

Informationsabend „Sauber und billig heizen“

Der Austausch von Öl- und Gasheizungen wird durch verschiedene Aktionen massiv gefördert. Am Donnerstag, dem 7. März findet im Festsaal der Alten Spinnerei ein Infoabend dazu statt, bei dem Sie über die laufenden Aktionen informiert werden. Sollte bei Ihnen ein Heizungstausch anstehen und Sie noch Informationen zu den möglichen Förderungen benötigen, kommen Sie bitte!

Richtiges Verhalten bei Autounfällen

Kurz vor Mitternacht am Faschingssamstag bin ich mit meiner Gattin zu einem Verkehrsunfall an der Kreuzung Badener Straße/Schlossstraße in Pottendorf gekommen. Nachdem wir kurz die Lage gecheckt haben, haben wir die Rettung und die Feuerwehr alarmiert. Ich muss sagen, wie immer war ich begeistert von unseren Einsatzkräften. Die Rettung und drei Feuerwehren mit insgesamt sechs Einsatzfahrzeugen waren innerhalb von 10 Minuten am Einsatzort. Insgesamt waren fast 40 Einsatzkräfte am Unfallort und das um Mitternacht am Faschingsamstag. Hut ab und mein herzlicher Dank an ALLE Einsatzkräfte!

Was mich jedoch wirklich erschüttert hat, sind einige Verkehrsteilnehmer:innen, die am Unfallort vorbeikamen. Fünf Fahrzeuge sind nicht nur ohne stehenzubleiben weitergefahren, nein sie sind mitten durch die Unfallstelle gefahren, um ja nicht stehenbleiben oder evtl. umdrehen zu müssen. Es ist wirklich rücksichtslos, wie sich da mancher verhalten hat.

Ein älteres Ehepaar ist dabei fast in den Acker gefahren und wäre beinahe über die Böschung gerutscht, weil sie den Unfallteilen der Autos ausweichen mussten. Als ich sie anhielt, um sie darauf aufmerksam zu machen, hörte ich das, was leider immer wieder unsere Einsatzkräfte oft gesagt bekommen, wenn sie am Unfallort eintreffen. Und ich kann Ihnen nur so viel sagen, dass es sich dabei um keine Dankesworte, sondern um wüste Beschimpfungen handelte. 

Sorry, aber dieses Verhalten ist inakzeptabel! Denken diese Leute nicht daran, dass auch sie in die Situation kommen könnten und dankbar wären, wenn man sich um sie kümmern würde? Natürlich ist es nicht angenehm zu einem Unfall zu kommen, eventuell sogar mitten in der Nacht und warten muss, bis die Unfallstelle geräumt ist oder man einen Umweg nehmen muss. Aber man sollte durch so ein rücksichtloses Verhalten die Einsatzkräfte nicht noch zusätzlich behindern oder gefährden!

03.03.2024